KW 53? Ernsthaft!
Willkommen auf meiner Timeline!
3.1.2021
Jetzt, am dritten Tagen nach der großen Völlerei sind die Kohlenhydratspeicher leer. Restlos. Entsprechend schwer ist mir die heutige Trainigssession auf Rouvy gefallen. 40 km hätten es werden sollen, überwiegend flach. Nach etwas mehr als einer Stunde und etwa 30 km zog ich freiwillig den Stecker. Bereits auf halber Strecke merkte ich, wie ausgelutscht ich war.
Die nächsten Tage wird das ähnlich sein. Aber das gehört dazu. Sonst lernt der Körper nicht, Fett besser zu verstoffwechseln. In einer Woche ist diese Phase spätestens überwunden.
Wasserstand beim Gewicht? Der Ausreißer nach oben am ersten Januar zählt für mich nicht. Aber die Richtung stimmt.

2.1.2021
Das zweite Mal auf Rouvy, alleine in Bad Homburg, X Runden. Hat Spaß gemacht, weil ich Bad Homburg gut kenne. Momentan ist es mir egal, ob auf einer der vielen Strecken auf Rouvy Mitfahrer sind. Ich genieße die gute Videoqualität. Außerdem gefällt mir, dass der Schnitt in etwa so wie in der realen Welt ist, nicht 20 bis 30% schneller. Dann sind 30 km nämlich auch 30 km und nicht eigentlich nur 22 oder 24.
Nach Rouvy war ich mit Luisa noch etwas zu Fuß in Dietzenbach unterwegs. Normalerweise gehe ich nicht so gerne spazieren, aber was macht man nicht alles um Gewicht zu verlieren? Jeder Schritt zählt.
Das mit dem Nüchterntraining und dem Verzicht auf das Frühstück bzw. Intervallfasten klappt am zweiten Tag schon recht gut. Hungergefühl hatte ich noch nicht. Das mag aber daran liegen, dass meine Energiespeicher noch randvoll von der Völlerei im Dezember sind. Es wird auch noch schlechtere Tage geben.
Was habe gab es heute zwischen die Kiemen? Mittags den berühmten Gewürzquark und als Abendessen Avocado mit Rührei und Kimchi. Lecker?
1.1.2021
Frohes Neues Jahr! Ich hoffe, Ihr seid alle gut rein gekommen. Wir haben zuhause schön gefeiert und heute ist der erste Tag der guten Vorsätze. Noch halte ich durch. 😉
Scherz beiseite. Wie jedes Jahr muss ich Gewicht verlieren und trainingsmäßig eine gute Grundlage für die neue Saison bilden. 2021 ist aber alles etwas anders. In der Regel beginne ich immer am #weltradsporttrainingsstarttag, also dem 1. November mit dem Aufbau für die kommende Saison. Da diesmal im Dezember die OP anstand, habe ich es mental nicht hinbekommen, richtig Gas zu geben. Seit dem 13. Dezember war ich gar nicht mehr auf dem Rad. Bis heute.
Motiviert bin ich meine erste Runde auf ROUVY gefahren. Von der App bin ich angenehm überrascht. Nur sieht der Avatar, der bei ROUVY „Model“ heißt, viel zu sportlich aus; im Gegenteil zu mir. Ich bin nämlich so fett wie die letzten 13, 14 Jahre nicht. Ohne Sport habe ich von Weihnachten bis heute etwas 4(!) kg drauf gepackt. 79,4 kg zeigte die Waage heute nach dem Aufstehen an. Bis März will ich auf 70 kg, wobei der Bauchumfang von 97 cm auf 85 schmelzen soll. Das mit dem Gewicht werde ich schaffen. Nur ist es Jahr für Jahr schwerer, am Bauch abzunehmen. Liegt das am Alter? Vermutlich.
Ach ja, bevor ich es vergesse. Das erste Training ist von Strava automatisch zu „Friends on the move for Charity“ hochgeladen worden. Pro Trainingseinheit spende ich diesen Monat 0,50 EUR an die Besi & Friends-Stiftung. Das motiviert mich ebenfalls.
31.12.2020
Schicht im Schacht für 2020. So titelt auch die neue, 16. Etappe der Rennrad-WG. Viel Spaß beim Hören. Wie immer freuen wir uns über Feedback und gute Bewertungen bei Apple Podcasts.
Leider gab es bei der Aufnahme jede Menge Technikprobleme, die das Nachbearbeiten der Sendung unnötig in die Länge zogen. So ging während der Aufnahme ein Kwaremont von der Flasche ins Glas und vom Glas in den Claude. Die anderen Kwaremont folgten dem ersten Bierchen erst bei der „Postproduction“.
Die Januar-Etappe muss fehlerfrei laufen. Wie soll ich das sonst ohne Kwaremont überstehen?

Vom Abnehmen sprechen wir dann morgen. 😉
30.12.2020
Erster Physio-Termin nach der OP bei Jana von CoreCare Physio in Dreieich. Bei CoreCare war ich schon vor meinem Wirbelbruch gut aufgehoben und nach meiner ersten OP machten Darko, Domi und Jana einen Bombenjob, um mich wieder auf die Beine zu stellen. Auch heute fühle ich mich nach der Behandlung etwas besser. Aber ich habe noch eine Menge Physio und Krankengymnastik vor mir, bis ich einigermaßen der Alte bin. Nicht alles davon wird „Wellness“ sein. Aber ich freue mich drauf. Schade nur um die viele Freizeit, die ich nun wieder investieren muss. Ob man das der gegnerischen Unfallversicherung in Rechnung stellen kann? Vermutlich nicht. 🙁

29.12.2020
Heute habe ich im Blog die Kategorie „Tests“ aufgeräumt. Seit meinem Servercrash im Februar und Umzug auf einen neuen Hoster im März 2020 fehlten jede Menge Fotos / Bilder, bzw. sie waren mit ihren Artikeln nicht mehr verknüpft. Die ganze SEO-Information ist dabei ebenfalls verloren gegangen. SEO und die Fotos habe ich nun bei den Produkttests einigermaßen gerade gezogen. Aber das war ne Menge Arbeit. Wenn Du woanders noch Artikel ohne Header-Image oder fehlenden Bildern im Text siehst, sieh es mir bitte nach.
A propos Produkte. Aus Gründen habe ich zu KICKSTARTER-Projekten lange nichts geschrieben. Jetzt ist mir wieder eins vor die Füße gefallen. Ein Helm-Projekt aus Deutschland. Invisibel. So viel Sympathien ich für die Jungs generell habe, aber nein, das wird nichts. Wer will schon statt Helm immer einen Rucksack tragen? Und dann der Preis. Sorry, aber irgendwie scheint man in Tübingen nur bedingt zu wissen, was der Markt braucht. 1,3 kg Gewicht? Und der Preis? Way out of bounds! Sieh selbst ->. Vom 200.000 EUR Finanzierungsziel ist man noch gaaanz weit entfernt und es sind nur noch 12 Tage.
Liege ich falsch, oder teilst Du meine Meinung zu Invisibel? Dann schreib es in die Kommentare.
28.12.2020
Fast hätte ich heute den Blog-im-Blog KW 1/2021 gestartet. Die KW 52 ist schließlich rum und mehr als 52 Wochen hat ein Jahr nicht – dachte ich jedenfalls bis heute. Aber man lernt täglich dazu. Heute beginnt nämlich nach ISO 8601 die 53. Kalenderwoche des Jahres 2020.
Nach der ISO hat ein Jahr immer dann 53 Kalenderwochen, wenn es als Gemeinjahr (365 Tage) an einem Donnerstag beginnt und endet, bzw. als Schaltjahr (366 Tage) entweder an einem Mittwoch beginnt und an einem Donnerstag endet oder an einem Donnerstag beginnt und an einem Freitag endet.
Mir war das neu, obwohl uns das alle paar Jahre begegnet. Irgendwo habe ich gelesen, dass die relative Häufigkeit der Jahre mit 53 Kalenderwochen auf längere Sicht bei 17,75 % liegt.
Egal. Das Leben geht weiter, auch wenn uns das Seuchenjahr 2020 mit 53 Kalenderwochen belästigt.
Ich war heute früh unterwegs – zum Fäden ziehen. Heißt, ich darf nun vorsichtig mit Physiotherapie beginnen und leichten Sport treiben. Dann sollte ich alsbald auch wieder arbeitsfähig sein. Bei sitzender Tätigkeit ist alles halb so schlimm, sollte man meinen. Aber weit gefehlt. Das Sitzen am Schreibtisch macht mir momentan noch die größten Probleme. Am besten geht es im Stehen. Nur habe ich im Homeoffice keinen höhenverstellbaren Schreibtisch.

Duschen dürfte ich jetzt auch wieder, meinte der Arzt. Fast hätte ich ihn gefragt, ob er ernsthaft meint, dass ich seit dem 16.12. nicht mehr geduscht habe. Seit ich aus dem Krankenhaus zuhause bin, dusche ich täglich. Schließlich schützt das Verbandpflaster kurzfristig vor Wasser und Luisa wechselte meinen Verband immer gleich nach dem Duschen. Aber auch das hat sich mit dem Fädenziehen erledigt.
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LOL. Auf den Helm hat die Welt gewartet. Nicht.
Nicht zeitgemäß und alles andere als up to date! Die Idee ist die Produktion meiner Meinung nach nicht wert. Wenn ich extra einen Rucksack anziehen muss, dann kann ich doch auch gleich einen schönen und leichten Helm tragen. Es ist daher ein absolutes Nischenprodukt. Für mich eher „Flop“ anstatt „Top“…
Sehe ich genauso. Zumal man für den Preis zwei federleichte Top-Helme bekommt.
Ich frage mich, ob die Leute noch nie was von Marktforschung gehört haben?
Oder glauben die, ältere E-Bikefahrer kaufen sowas eher? Ich weiß ja nicht.
Nee, oder?
Deutsche Ingenieurskunst! Auf die Idee muss man erst mal kommen.
Sorry,
wer hat dafür Geld gespendet ?, Helmverweigerer ? Haha!
Vermutlich die Familie. Oder sie selbst. Das Geld wird bei Kickstarter aber erst dann abgebucht, wenn sie Gesamtsumme zusammen gekommen ist. Das wird nicht passieren. Also zahlen die Leutchen auch nicht.
Der „Helm“ ist doch wohl nicht ernst gemeint!?
Hätte Sorge, dass der Mechanismus mir erst Recht Schäden am Schäde zufügt, wenn der von hinten rausgeschossen kommt.
Claude, woher beziehst Du eigentlich das leckere Kwaremont in Deutschland?
Merci, Johan 🙂
Kwaremont gab es bisher bei Beerwulf online. Die haben aber leider ihr Sortiment umgestellt und man kann es nur noch in einer Bierbox, zusammen mit anderen belgischen Bieren, bestellen.
Danke für den Tipp! 😉
Sobald ich eine neue Quelle habe, schreibe ich das sicher hier im Blog.