Vor zwei Jahren hab ich hier geschrieben, das Aerfast.5 Pro sei das schnellste Rennrad der Welt. Damals gab es sofort Gegenwind – und der war nicht ganz unberechtigt. Jetzt ist die Debatte beendet.
Wer die Kommentare unter meinem Artikel von März 2024 gelesen hat, kennt die Geschichte. Leser Klaus wies damals darauf hin, dass das Simplon Pride II in einem TOUR-Test ebenfalls sehr stark abgeschnitten hatte – und stellte die Frage, ob Storcks Rekordanspruch wirklich wasserdicht sei.
Der Kern des Problems: Der 195-Watt-Wert, mit dem Storck 2024 hausieren ging, stammte aus einer Messung der GST Gesellschaft für Strömungsmesstechnik – also einer auf den TOUR-Windkanaltest gestützten, aber eigenständig durchgeführten Messung, unter sehr spezifischen Bedingungen: ohne Trinkflaschenhalter, mit einer definierten 120 × 360 mm Lenker-Vorbau-Einheit.
Kein eigentlicher TOUR-Test. Kein direkter Vergleich mit den Wettbewerbern unter identischen Bedingungen. Berechtigte Skepsis also.
Jetzt hat die TOUR selbst gemessen – und das Ergebnis ist eindeutig
In der aktuellen Ausgabe 6/2026 des TOUR Magazins, dem weltweit wichtigsten unabhängigen Windkanal-Vergleichstest der Fahrradbranche, hat das Aerfast.5 Pro unter standardisierten Bedingungen im direkten Wettbewerbsumfeld getestet – und das Ergebnis ist unmissverständlich:
195 Watt. Neuer Weltrekord.
Das bedeutet: Um Tempo 45 km/h zu halten, braucht das Aerfast.5 Pro weniger Leistung als jedes andere Rennrad, das je in diesem Test angetreten ist. Kein „unter bestimmten Bedingungen“, kein Asterisk, kein Kleingedrucktes. Storck hält den Thron – und dieses Mal hält er ihn mit dem Stempel der TOUR.
Markus Storck selbst formuliert es so: Storck habe sich den Weltrekord „nach nur vier Wochen zurückgeholt“ – was bedeutet, dass das Aerfast.5 den Spitzenplatz zwischenzeitlich an ein anderes Modell verloren hatte. Was genau das Aerfast.5 kurzzeitig abgelöst hatte, verschweigt die Pressemitteilung elegant. Aber der Weltrekord-Status ist jetzt offiziell wiederhergestellt.
Was steckt in diesem Rad?
Das Aerfast.5 Pro ist keine neue Konstruktion – es ist das Rad, das Storck schon 2024 vorgestellt hat, konsequent weiterentwickelt und aerodynamisch bis ins letzte Detail durchgekämmt:
- Aerodynamisch optimierte Rohrprofile und eine breite, nah am Laufrad gebaute Gabel mit Camtail-Effekt
- Vollintegrierte Kabelführung, vollintegrierte Lenker-Vorbau-Einheit
- Strömungsoptimierte Übergänge zwischen Rahmen und Komponenten
- Rennorientierte Geometrie – dieses Rad ist nicht für Komfort ausgelegt, sondern für Geschwindigkeit
Im Test-Setup, das TOUR für die Messung verwendet hat: SRAM Red E1 AXS 1×12 Schaltgruppe, DT Swiss ARC1100 Laufräder, Continental Aero 111 / Grand Prix 5000 S TR Bereifung. Gesamtgewicht in dieser Konfiguration: 6,89 kg.
Der Preis? 9.199 Euro – und damit, so Storck, günstiger als die meisten direkten Wettbewerber in dieser Liga.
Nicht nur im Windkanal schnell
Was die Pressemitteilung noch bemerkenswert macht: Das Aerfast.5 läuft nicht nur im Labor gut. Das Team Storck MRW Bau hat in der laufenden Saison bereits konkrete Rennergebnisse geliefert – darunter zwei Tagessiege bei der Vuelta Asturias durch Edgar Cadena. Das sind keine Amateurrennen. Das ist internationaler Rennbetrieb unter realen Bedingungen.
Der Unterschied zwischen einem Windkanal-Weltrekord und einem Rad, das im Rennen auch wirklich gewinnt, ist größer als mancher denkt. Beides hinzubekommen ist selten genug.

Fazit: Diesmal kein Grund zur Skepsis
Ich bin kein unkritischer Storck-Fan, und wer meinen Blog kennt, weiß das. Aber hier ist die Ausgangslage klar: Die TOUR – dasselbe Magazin, auf dessen Methodik sich alle beziehen, wenn es um Windkanal-Vergleiche geht – hat das Aerfast.5 Pro getestet und mit 195 Watt an die Spitze gesetzt.
Das ist der Maßstab. Das ist der Vergleich, auf den es ankommt. Und Storck hat ihn gewonnen.
Wer also 9.199 Euro übrig hat, ein Rad sucht, das schneller als alles andere durch den Gegenwind schneidet, und mit dem Kompromiss zwischen Aerodynamik und Komfort gut leben kann: Das Aerfast.5 Pro ist der Stand der Technik – bestätigt durch die härteste Messlatte der Branche.
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