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Meine Gedanken – random – im Laufe dieses Monats.
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4.5.2026
Mai 2026 – Zurück, braungebrannt und direkt im Regen

Mallorca ist vorbei und pünktlich ein Wetterumschwung zuhauet: 15 Grad, Regen, nochmal Regen und dann nochmal Regen – zumindest bei uns in der Gegend. Die Sonne hätte ich gerne mitgebracht. Davon hatten mein Bruder Olli und ich auf der Insel mehr als genug.



10 Radtage, 1.100+ Kilometer
Das war gut. Nicht perfekt, aber gut. Für die Grundlagenausdauer, die ich für die 315 km der Vätternrundan Mitte Juni brauche, war das ein solider Block. Die längsten Tagesetappen lagen zwischen 120 und 130 km – 2025 hatte ich auf Mallorca noch Routen bis 180 km in den Beinen. Aber: Ich bin in diesem Jahr schlicht später ins echte Training eingestiegen, und das spiegelt sich wider.
Kein Drama. Im Mai kommen noch zwei bis drei Einheiten zwischen 150 und 200 km, dann ist die Langstreckenausdauer da, wo sie sein muss – und mental bin ich danach auch besser aufgestellt für den großen Tag.
Aufs Rad durfte ich bis Sonntag allerdings nicht – wegen zwei frischen Tattoos, die ich mir Mittwoch hatte machen lassen. Olli hat sich gleich ein größeres und ein kleineres stechen lassen. Das braucht ein paar Tage, bis man wieder belasten kann. Schlechtes Timing? Vielleicht. Aber der Körper braucht das, was er braucht. Dazu gehört auch Regeneration nach dem Trainingslager. Vom Timing hat es also gepasst.
Das eigentliche Highlight: Gewicht und Körper
Das Ziel für Mallorca war klar definiert: nicht eskalieren. Weder am Buffet, noch an der Bar. Ich bin mit 68 kg auf die Insel geflogen und mit 67 kg zurückgekommen. Olli, der mit 80 kg gestartet ist, hat sein Ausgangsgewicht gehalten. Das klingt unspektakulär – ist es aber nicht, wenn man weiß, wie Trainingslagerbuffets funktionieren.

Mein Bruder hat das Konzept der Claude-Methode konsequent mitgezogen: Kohlenhydrate aus Obst, viel Protein, gesunde Fette. Keine Kompromisse. Darauf bin ich ehrlich gesagt sehr stolz – auf ihn und auf uns beide.


Und der Kontext macht den Erfolg noch deutlicher: Am 1. Januar 2026 wog ich krankheitsbedingt 85 kg. Ende März war ich unter 68 kg und hatte mehr als 14 kg Fettmasse verloren. Dazu hat sich mein Bauchumfang im April, also nach der Abnehmphase, nochmal um 2 cm reduziert.
Die Alkohol-Serie: Fast perfekt


Bis Ende April: kein Tropfen Alkohol. Serie stand. Dann kam der 1. Mai.
Im Biergarten bestellte ich ein alkoholfreies Hefeweizen. Kam ein normales. Die Bedienung hatte sich geirrt – oder nicht zugehört. Ich habe das Glas zu fast zwei Dritteln geleert, bevor ich gemerkt habe, dass da Alkohol drin ist. Erst die leichte Benommenheit hat mich stutzig gemacht.

Ärgerlich? Ja. Sehr. Was wäre passiert, wenn ich trockener Alkoholiker wäre? Das ist kein Kavaliersdelikt. Aber – Schwamm drüber. Der Fehler lag nicht bei mir.
Die Weißmehl-Serie steht noch
Kein Brot, kein Kuchen, keine Pizza. Die Serie läuft weiter. Ich weiß genau: Fange ich damit wieder an, bin ich innerhalb von Tagen wieder ein Kohlenhydrat-Junkie. Das passiert mir nicht.
Statt Kuchen: eine Handvoll Mandeln oder Nüsse, vier bis fünf Datteln. Herzhaft: Schinken, Oliven und Käse – so wie auf Mallorca – funktioniert wunderbar ohne Brot. Besser sogar. Man schmeckt mehr.

Der Ausblick: Schweden ruft
Am 3. Juni bin ich auf der Fähre nach Schweden. Dazwischen: gesund bleiben, trainieren, die zwei großen Einheiten abarbeiten. Die Atemwege sind dank Salbutamol und einem neuen Inhalat ohne Kortison gerade einigermaßen stabil – das ist mehr, als ich noch vor ein paar Monaten erwartet hätte.
Ich werde den Vätternsee rocken. Vielleicht nicht als Schnellster. Aber ich werde ankommen. Und das zählt.
Demnächst hier im Blog: Erster Bericht zur Baranski Kette / DryFluid Formula S Chain-Ceramic nach den Mallorca-Kilometern und meine Erfahrung mit den Helmen Fizik Kudo und Abus Airbreaker 2.0
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