Der Blog-im-Blog
Meine Gedanken – random – im Laufe dieses Monats.
Inhalte
9.4.2026
Letzter Trainingstag vor der Zahn-OP
Lange hatte ich meine bevorstehende Implantats-OP bei Dr. Mohr, Mohr Smile, Neu-Isenburg verdrängt.
Die OP war für den 8. April terminiert. Am 18. April möchte ich bereits auf Mallorca zwei Wochen hart trainieren. Vorher ist nun quasi Pause. Am 7. April gab ich es mir aber noch einmal komplett. Früh ein Nüchterntraining bei etwa 2 W/kg, nachdem ich (Foto links) noch lachen konnte. Am frühen Abend ging es mit dem Bikepacking-Rad zum Kieser nach Offenbach. Dabei konnte ich mein Licht-Set-Up am neuen YAK-Frontträger von M83 testen. Die Verschraubung ist noch provisorisch, und eine Lupine SL Grano F würde besser dahin passen, aber die Befestigung seitlich unter dem YAK scheint perfekt. Das Laufrad nimmt nur wenig Licht weg. Beim Kieser zog ich mein „Fully Blown Shit“ Trainingsprogramm durch. 33 Übungen in Folge. etwa 60 Minuten unter Last bis zum Muskelversagen. Jetzt wo ich nicht mehr im Defizit bin, macht das sogar Spaß. Dass ich mein Rad beim Kieser nach oben in den zweiten Stock mitnehme, ist für mich selbstverständlich, auch wenn die Hausverwaltung das nicht möchte. Abgestellte Räder, so heißt es unten am Ausgang, werden kostenpflichtig entsorgt. Rechtlich dürfte das nicht durchsetzbar sein. Und mit meinem Hiplock D-1000 hätte ein Hausmeister so schwer zu kämpfen, dass er nach 30 Minuten mit der Flex aufgeben würde. 😉




Zahn-OP
Gestern war es dann soweit. Die zwei Fotos sind noch von der Betäubungssession, bevor es in den OP ging. Mein mittlerweile drittes Implantat wurde wieder schmerzfrei gesetzt, professionell wie immer. Dr. Mohr ist eine Koryphäe auf diesem Gebiet, und außerdem super nett.


Sportverbot
Aber selbst bei der besten Zahn-OP kommt man nicht um ein Sportverbot herum. Weder Kraft, noch Rad, noch sonst etwas bis die Fäden gezogen sind. Und dann bin ich schon fast auf Mallorca. Also nichts mit vorher zwei 100er Ausfahrten, um mich an längere Trainingsstrecken zu gewöhnen. Egal, irgendwie wird es schon passen auf Mallorca.
Heute (rechts), sah ich schon wieder passabel aus, mit sehr moderater Schwellung. Aber selbst direkt nach der OP war es ganz gut – auch wenn mein „Mohr Smile“ etwas schief hing.


7.4.2026
Kraftstoffpreise
Weniger Gas geben
Der Irankrieg und die Sperrung der Straße von Hormus haben die Spritpreise in wenigen Wochen auf ein neues Rekordhoch getrieben. Gestern habe ich Diesel für 2,39 Euro getankt. Im Februar, also noch vor der Eskalation, lagen wir bei rund 1,72 Euro — das war schon kein Schnäppchen mehr.
Mich beschäftigt heute eine simple Rechnung, die ich im Kopf gemacht habe, als ich an der Zapfsäule stand.
Mein Diesel-PKW mit 150 PS verbraucht auf der Autobahn bei 140 bis 150 km/h etwa 6,5 Liter auf 100 km. Fahre ich entspannt mit 100 bis 110 km/h, reichen 4,5 Liter. Das weiß jeder, der mal nachgemessen hat — der Luftwiderstand wächst quadratisch mit der Geschwindigkeit, das kennen wir Radfahrer ja bestens.
Gestern auf der Fahrt zur Verwandtschaft testete ich es. Mit 4.5 Litern war es eine Punktlandung.
Jetzt kommt das Interessante: 100 km zum Vorkriegs-Dieselpreis von 1,70 Euro (vereinfacht), und zügig gefahren, erzeugten Kraftstoffkosten von 11,05 Euro. Dieselben 100 km gestern mit Tempolimit 110, kosteten mich — trotz 2,40 Euro pro Liter — nur 10,80 Euro. Also 25 Cent weniger.
Wer heute mit 140 bis 150 km/h über die Autobahn brettert, zahlt dagegen satte 15,60 Euro pro 100 km. Das ist gegenüber dem entspannten Cruisen ein Aufschlag von fast 45 Prozent.

Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand: Ein krisenbedingt eingeführtes Tempolimit von 110 km/h auf Autobahnen würde heute nicht nur ökologisch Sinn ergeben — es wäre eine direkte finanzielle Entlastung für Autofahrerinnen und Autofahrer und hätte indirekt einen Einfluss auf den Kraftstoffpreis, weil die Nachfrage sinkt. Man müsste Tempo 110 ja nicht als Dauermaßnahme einführen, sondern als temporäre Reaktion auf eine Versorgungskrise, wie es andere Länder bereits praktizieren. Hinterher könnte man auf Tempo 130 wechseln, was dann weniger schmerzt als wenn man auf 130 „ausgebremst“ wird.
Mich überzeugen Rechnung und Tempolimit jedenfalls.
Wie seht ihr das? Tempolimit als Krisenmaßnahme — sinnvoll oder symbolisch? Schreibt mir gerne in die Kommentare.
3.4.2026
Fettkiller
Heute habe ich ein Reel zu meiner 4. Bioimpedanzanalyse geschnitten und dafür ein paar Screenshots gemacht. Mit 16% Fettmasse bin ich immer noch nicht am unteren Ende angekommen. Aber es reicht, denke ich, v.a. wegen der nur noch restlichen 0,6 Liter Viszeralfett.



Sohnemann
… fährt jetzt auch Rennrad. Weil er für den Weg zur Uni die S-Bahn nimmt, fragte er mich nach einem Rad, um zum Bahnhnof und zur Uni zu kommen. Spontan bekam er für seinen 23. Geburtstag ein Barellia von Brügelmann, ca. 89er oder 90er Modelljahr. Ich hatte es mal für mich gekauft, aber nie wirklich gefahren. Nun hat Philippe Spaß dran.

Keego
2.4.2026
Bauchfett-Challenge ist vorrüber
Ich habe gewonnen, knapp vor meinem Bruder, jedenfalls was die Prozentwerte betrifft. Absolut war Olli vorne.

Aprilscherz
Hattet ihr das mit dem Wahoo Headwind RAIN gelesen? Danke für eure Reaktionen, v.a. auf Social Media. 🙂
Cyclingworld Europe
Die Messe ist vorbei und hat riesig viel Spaß gemacht. Ich war zum ersten mal mit der Meta-Brille unterwegs. Die Videoqualität ist mehr als akzeptabel.
Ich habe noch einiges an Material zu bearbeiten, das ich in den nächsten Wochen auf Social Media präsentieren werde.
Helmtests
Im April / Mai stehen bei mir Helmtests an – für Rennrad und Commuter.



Den Fizik Kudo MIPS hatte ich auf der Cyclingworld Europe vorgestellt worden. Ich fand ihn sehr interessant und wollte ihn unbedingt testen, auch wenn ich eigentlich von Abus-Helmen super überzeugt bin.
Den Helm gibt es momentan, bis 19. April, für unter 200 EUR bei Alltricks.de.* Das ist ein Superschnapper für so einen Top-Helm, der sogar ein abnehmbares Akku-Rücklicht mitbringt.

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