Der Blog-im-Blog
Meine Gedanken – random – im Laufe dieses Monats.
Inhalte
30.3.2026
Eurobike
Paul Lange / Shimano wird auch nicht zur Eurobike 2026 kommen. Langsam wird es heftig. Ich überlege ob ich mich wieder akkreditieren lassen soll. Für die Fachbesuchertage muss ich Urlaub nehmen. Lohnt sich das noch? Ich weiß es ehrlich nicht.
Seit es mit der Eurobike bergab geht, wächst die Cyclingworld Europe. Düsseldorf im März ist echt eine Reise wert, v.a. für Rennrad-/Gravel-Begeisterte. Ich komme in jedem Fall.
22.1.2026
Quitters Day
Habt ihr schon mal vom „Quitters Day“ gehört?
Der „Quitter’s Day“ bezieht sich auf einen Tag Mitte Januar, der laut Statistiken der Tag ist, an dem die meisten Menschen ihre Neujahrsvorsätze aufgeben. Nach den Feiertagen, wenn die Realität des Alltags einsetzt, lassen viele Menschen ihre anfängliche Motivation nach, und ihre Vorsätze geraten in Vergessenheit. Es ist eine Bezeichnung für den Punkt, an dem viele Menschen ihre Entschlossenheit verlieren, ihre Neujahrsvorsätze umzusetzen.
Angeblich ist es immer der zweite Freitag im Januar. Das ist natürlich Blödsinn. Einige halten schon länger durch. Aber die allermeisten guten Vorsätze fallen spätestens in der dritten Woche.
Nun muss ich zugeben, dass mein Vorsatz, den ich am 14.1. hier unten geteilt habe, über den Jordan gegangen ist. Er hat den Quitters Day nicht überlebt. Anscheinend kann ich doch nicht ohne Mallorca. Vorgestern buchte ich den Flug, gestern das Hotel über Berner-Bikes-Mallorca. Berner hat nicht nur sehr gute Räder, sondern auch bessere Preise als wenn man beim THB María Isabel oder THB El Cid selbst bucht. Eigentlich sind die Hotelraten nur für Mieter der Berner-Räder, aber bei mir machen Berners freundlicher Weise eine Ausnahme. Schließlich brauche ich mit meinem unfallbedingten Rückenschaden mein eigenes Rad mit kurzer Geometrie.
Ich werde vom 18. bis 30. April auf der Insel sein. Recht spät im Frühjahr, aber sicher täglich kurz-kurz mit Sonne in den Speichen.
14.1.2026
Mallorca? Nein danke! Dieses Jahr wird’s der Wohnwagen
Die Entscheidung ist gefallen – und sie fühlt sich verdammt gut an. Im Frühjahr geht’s nicht nach Mallorca. Punkt.
Klar, die Insel ist herrlich. Klar, Landschaft und Straßen sind toll. Aber seien wir mal ehrlich: Erstens kostet der Spaß jedes Jahr mehr (selbst mit eigenem Rad), und zweitens – und das ist der eigentliche Killer – ist es Gift für alles, wofür ich die ersten drei Monate des Jahres geschuftet habe.
Die Kalorienapokalypse lauert überall
Denk mal drüber nach: Gerade hab ich die komplette Ernährungsumstellung durchgezogen. Phase 1 der Claude-Methode läuft auf Hochtouren. Kein Frühstück, Mehlprodukte sind Geschichte, der Proteinanteil stimmt. Nach 10 bis 12 Wochen wird eine richtig gute Gewichtsreduzierung erreicht sein. Der Körper läuft wie geschmiert.
Und dann? Mallorca. Das Frühstücksbuffet winkt schon vom Flughafen. Auf der Tour wartet der Kuchen, oder zwei, in irgendeinem netten Café. Nach der Rückkehr das wohlverdiente Bier. Abends Halbpension, weil man’s ja gebucht hat. Und danach noch schnell an die Hotelbar, weil die Jungs noch da sitzen.
Das Perfide: Ich nehme auf Mallorca nicht mal zu. Aber was passiert danach? Ich hänge wieder am Haken der vier Reiter der Kalorienapokalypse: Brot, Pizza, Gebäck und Kuchen und komme nicht mehr los. Die Umstellung ist futsch, und das Gewicht geht wieder nach oben. Nein danke!
Der Plan: Südfrankreich mit dem Wohnwagen
Diesmal wird alles anders. Ende April, Anfang Mai geht’s für zwei Wochen mit dem Wohnwagen nach Südfrankreich. Die Kostenrechnung? Sprit plus Autobahngebühr plus 250 bis 300 EUR Stellplatzgebühr. Unterm Strich deutlich günstiger als Mallorca – und vor allem: volle Kontrolle über meine Ernährung.
Der Wohnwagen-Kühlschrank wird vollgepackt sein mit Quark. 14 Becher mindestens, damit ich jeden Tag meinen Gewürzquark 2.0 als Hauptmahlzeit genießen kann. Der ist nach Wochen so sehr Teil meines Alltags geworden, dass ich ihn sogar im Urlaub vermissen werde.
Der Tagesablauf wird rocken: Morgens raus aufs Rad, nüchtern natürlich (Regel #4!). Nach drei Monaten Phase 1 und 2 ist mein Körper bis dahin längst komplett auf Fettstoffwechsel konditioniert. Eine Stunde locker einfahren – GA1, entspannt, keine Hektik. Erster Stopp dann mit Kaffee und ein paar Hafer- und Proteinriegeln, aber kein Kuchen. Danach weiter trainieren, die Lanschaft genießen, den ein oder anderen Anstieg mitnehmen. Zurück im Wohnwagen gibt’s dann den Gewürzquark. Perfekt.
Ja, auch mal ein Baguette – aber mit System
Und abends? Da darf’s sogar mal ein Baguette mit Käse sein. Natürlich vor 20 Uhr, damit das 16:8-Fenster (Regel #3) eingehalten wird. Aber Moment – Baguette? Weißmehl? Richtig. Aber hier ist der Unterschied: Es ist die Ausnahme, nicht die Regel. Ich bin zu dem Zeitpunkt so fest in meiner Routine verankert, dass mich ein Baguette nicht zurück ins Weißmehlloch zieht. Das ist der entscheidende Unterschied zu Mallorca, wo jede Mahlzeit zum Trigger wird.
Die Claude-Methode funktioniert genau deshalb so gut, weil sie nach Phase 1 und 2 in Phase 3 (Leistungsaufbau) übergeht – mit bewussten, geplanten Ausnahmen statt unkontrollierten Exzessen.
Bin gespannt, wie’s läuft
Ehrlich gesagt: Ich bin echt gespannt, wie das klappt. Training in Südfrankreich, Gewürzquark im Wohnwagen, volle Ernährungskontrolle – und trotzdem Urlaub mit Genuss.
Mallorca kann warten … vermutlich bis in den Herbst, wo ich im Oktober den Rennradsommer verlängern kann.
7.1.2026
Alles Neu macht wie immer der Januar
Januar – der Monat der guten Vorsätze, der vollen Fitnessstudio-Parkplätze (die dann im Februar wieder frei werden) und der großen Blog-Reflexionen. Also machen wir’s kurz: Auch „Random Access“ bekommt eine kleine Frischzellenkur.
Weniger ist manchmal mehr
Im letzten Jahr war’s hier zugegebenermaßen etwas ruhiger. Nicht aus Unlust, sondern aus Zeitmangel. Tägliche Texte für wöchentliche Artikel zu produzieren, wenn die Content-Munition knapp wird? Das funktioniert auf Dauer nicht. Und ehrlich gesagt: Das muss es auch nicht.
Dieser Blog bleibt das, was er immer war – ein Hobby-Projekt. Ein digitaler Spielplatz, auf dem ich schreibe, worüber ich gerade nachdenke oder was ich gerade erlebe. Fahrradthemen? Klar. Aber eben nicht nur. Langjährige Leser wissen das. Und wenn jemand mitliest, mitdenkt und vielleicht sogar mitdiskutiert – umso besser!
Die Blog-Realität 2026
Seien wir ehrlich: Blogs sind nicht mehr das, was sie mal waren. Die „Influenza“ (herrliches Wort!) auf Social Media zieht die Aufmerksamkeit ab. KI-Zusammenfassungen bei Google und Co. erledigen den Rest. Warum noch auf einen Blog klicken, wenn die Suchmaschine schon alles Wichtige ausspuckt?
Deshalb habe ich meine Zeit zuletzt vor allem ins Buchprojekt* gesteckt. Dort kann ich tiefer graben, ausführlicher werden – und am Ende schafft man etwas, das nicht im digitalen Rauschen untergeht.
Trotzdem: Weitermachen
Aber aufhören? Kommt nicht in Frage. Ich hoffe, dass ich hier noch lange weiterschreiben kann. Und dass ein paar treue Seelen übrig bleiben, die ab und zu vorbeischauen.
Übrigens: Wer sich wundert, warum plötzlich Artikel zum Thema „Abnehmen mit Claude“ auftauchen – das ist eine separate Kategorie, damit sich die Random-Access-Stammleser nicht genervt fühlen. Jeder nach seinem Geschmack.
In diesem Sinne: Willkommen im neuen, alten Random Access. Ohne Druck, mit Herzblut, und hoffentlich noch lange.
Was hältst du von der neuen Ausrichtung? Schreib’s in die Kommentare – oder nicht. Ist ja dein Blog-Besuch, mach was du willst damit. 😊
Affiliate Links werden im Blog durchgehend mit einem * gekennzeichnet.
Ansonsten gilt: Freie Fahrt ohne Werbe-Ballast! 🚴
Keine blinkenden Banner, keine nervigen Pop-ups – nur purer Fahrrad-Content.
Damit das Hobby-Projekt weiter am Start bleibt und ich dir ehrliche Tipps, Tests und Informationen liefern kann, gibt’s hier zwei simple Wege, wie du supporten kannst:
1. Teilen macht schneller: Hat dir ein Artikel gefallen? Oder mehr Insights gebracht? Dann teil den Content mit deiner Truppe – ob in der WhatsApp-Gruppe, auf Strava oder klassisch bei Facebook. Mehr Reichweite, mehr Interaktion = mehr Motivation für neue Artikel!
2. Follow me – für die tägliche Dosis: Auf YouTube, Instagram und TikTok (@CyclingClaude) gibt’s den schnellen Kick zwischendurch, also vieles, was im kurzen Reel-Format perfekt funktioniert, aber hier im Blog untergehen würde. Ein Follow, Like oder Kommentar pusht die Sichtbarkeit enorm – und je mehr Leute interagieren, desto mehr coolen Content kann ich produzieren!
3. Win-Win beim Equipment-Shopping: Du brauchst eh neue Reifen, endlich mal ordentliche Radklamotten oder das lange geplante Upgrade? Nutze einfach einen meiner Affiliate-Links – kostet dich keinen Cent extra, hilft aber dabei, Server, Domain und die unzähligen Espresso-Stopps bei Testfahrten zu finanzieren.
Alle Affiliate Links sind mit einem (*) gekennzeichnet.
Meine Partner für dein Setup: Alltricks, Amazon, Bergzeit, Bike Components, Bob Shop, Boc24, Decathlon, Helden.de, Rose Bikes, Urban Zweirad …
Cycplus + 5% Rabatt mit Code CyclingClaude
YAZIO App – 20% Rabatt auf den Jahrespreis des Premiumabo.
Ride on & Danke für den Support!
Entdecke mehr von CyclingClaude
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.




















Claude, dann nimm aber genügend Kräuterquark mit NHD verachte das Bier 😂😂 Spaß beiseite, mit Disziplin wird dein Bauch nach der Challenge sicher standhalten.
Schreibfehler : NHD muss „und“ heißen.