Meine Strategie mit AMSPORT EVO 11
Im E-Book „Die Claude-Methode: Bauchfett runter, Leistung rauf“ habe ich die „Weltmeisterformel“-Aminosäuren von AMSPORT empfohlen, die ich seit vielen Jahren supplementiere. Seit 2025 ist die verbesserte EVO-11-Rezeptur im Markt, auf die ich mittlerweile umgestiegen bin.
In diesem Artikel möchte ich beschreiben, warum eine Aminosäuren-Supplementierung im Rahmen der Claude-Methode sinnvoll ist – und warum ich AMSPORT für mich gewählt habe.
Warum überhaupt Aminosäuren?
Als Ausdauersportler mit 8 bis 10 Stunden Radtraining pro Woche plus 2–3 Krafteinheiten stehe ich vor einer besonderen Herausforderung: Wie halte ich meine Muskelmasse während eines Kaloriendefizits und maximiere gleichzeitig die Fettverbrennung?
Die Antwort für mich: strategische Aminosäuren-Supplementierung – nicht als Ersatz für Protein, sondern gezielt rund ums Training, insbesondere bei nüchternen Einheiten.

Mein Trainingsumfang in Phase 1und 2, also den eigentlichen Abnehmphasen
Mein wöchentliches Trainingsvolumen teilt sich wie folgt auf:
Nüchterne Rad-Einheiten
- 6× pro Woche, jeweils 60–70 Minuten
- Im unteren Belastungsbereich (GA1/GA2)
- Fokus auf Fettstoffwechsel und Grundlagenausdauer
Intensivere Rad-Einheiten
- 2× pro Woche, jeweils ca. 2 Stunden
- Höhere Intensität (Tempo, Sweet Spot)
Krafttraining
- 2–3× pro Woche
- Zum Erhalt der Muskelmasse im Kaloriendefizit
Gerade die Kombination aus hohem Trainingsumfang, Kaloriendefizit und nüchternem Training erhöht das Risiko für Muskelabbau – hier setze ich gezielt Aminosäuren ein.
Warum ich mich für Amsport EVO 11 entschieden habe
Seit mehr als 12 Jahren (Foto unten von 2014) nutze ich die mehrfach verbesserte „Weltmeisterformel“ und habe ich mich dieses Jahr für den Umstieg vom bereits sehr guten EVO 10 auf EVO 11 entschieden. Für kostenbewußte Sportler ist EVO 10 aber immer noch ein sehr gutes Aminosäurenprodukt.
Warum ich hier keine Alternativprodukte empfehle: solche Produkte müsste ich aufwändig analysieren und vergleichen. Doch ich bin mit EVO 10 / 11 zufrieden. Für mich lohnt sich dieser Aufwand also nicht. Das heißt aber nicht, dass andere Hersteller nicht ähnlich passende Produkte anbieten.

Das Aminoprofil von EVO 11 (pro 100 g)
Für Muskelschutz und Muskelproteinsynthese
- Leucin: 3,07 g (zentraler Trigger der Muskelproteinsynthese)
- Isoleucin: 2,21 g
- Valin: 2,42 g
- Gesamt-BCAAs: ~7,7 g
Leucin spielt eine Schlüsselrolle bei der Aktivierung der Muskelproteinsynthese. In Kombination mit einer insgesamt ausreichenden Proteinzufuhr kann dies helfen, Muskelmasse im Kaloriendefizit zu erhalten.
Für Regeneration und strukturelle Aminosäuren
- Glycin: 21,63 g
- Prolin: 13,05 g
- Glutaminsäure: 10,15 g
Glycin und Prolin sind wichtige Bausteine von Kollagen. Ein direkter Schutz- oder Präventionseffekt für Sehnen und Bänder ist wissenschaftlich nicht eindeutig belegt, sie liefern jedoch strukturelle Aminosäuren, die bei hohem Trainingsvolumen sinnvoll sein können.
Für Trainingsgefühl und Durchblutung
- Arginin: 7,30 g
Arginin kann theoretisch die NO-Produktion und damit die Durchblutung unterstützen. Die praktische Leistungswirkung ist individuell unterschiedlich und eher moderat, wird von vielen Sportlern aber subjektiv als positiv wahrgenommen.
Alternative für kostenbewusste Sportler: EVO 10
Wer auf das Budget achten muss, kann auch zum Vorgänger Amsport EVO 10 greifen. Der Unterschied ist überschaubar:
EVO 10 Aminoprofil (pro 100 g)
- Leucin: 2,77 g
- Isoleucin: 1,38 g
- Valin: 2,47 g
- Glycin: 21,93 g
- Prolin: 12,55 g
Die BCAAs sind etwas niedriger, aber für viele Anwendungsfälle weiterhin ausreichend. Besonders beim nüchternen Training oder beim Sipping während längerer Einheiten macht der Unterschied in der Praxis meist keinen entscheidenden Unterschied.
Verbesserung gegenüber dem Vorgänger EVO 10
Amsport hat mit EVO 11 die Formel moderat angepasst:
- Isoleucin: von 1,38 g auf 2,21 g
- Leucin: von 2,77 g auf 3,07 g
Damit liegt der Fokus etwas stärker auf der Unterstützung der Muskelproteinsynthese, während der hohe Glycin- und Prolinanteil erhalten bleibt.
Meine Dosierungsstrategie
Nüchterne Morgeneinheiten (6×/Woche)
- 10 g EVO 11 direkt nach dem Training oder als Sipping, während der Einheit
Das entspricht:
- ca. 40 kcal
- einer geringen Insulinreaktion
- freier Aminosäurenverfügbarkeit direkt nach der Einheit
Streng genommen wird der Fastenzustand dadurch unterbrochen, der Fettstoffwechsel bleibt jedoch deutlich weniger beeinflusst als durch Kohlenhydrate.
Intensive 2-Stunden-Einheiten im Essfenster (2×/Woche)
- 20 g EVO 11 als Sipping im Trinkwasser
Vorteile:
- kontinuierliche Aminosäurenversorgung
- Unterstützung des Muskelerhalts bei längerer Belastung
- keine relevante Insulinspitze wie bei klassischen Sportdrinks
Zusätzlich:
- Elektrolyte (z. B. ~600 mg Natrium für 2 Stunden)
Aminosäuren sind kein Ersatz für Kohlenhydrate bei wettkampfnahen Belastungen, können aber eine kalorienarme Alternative sein, wenn der Fokus nicht auf maximaler Leistung liegt.
Krafttraining (2–3×/Woche)
- 20 g EVO 11 rund ums Training
Höhere Mengen freier Aminosäuren zeigen keinen zusätzlichen Vorteil für die Muskelproteinsynthese, sofern die tägliche Proteinzufuhr insgesamt ausreichend ist.
Wochenverbrauch und Kalorien
Mein EVO-11-Verbrauch pro Woche:
- 6× nüchtern: 10 g = 60 g → ~240 kcal
- 2× intensive Rad-Sessions: 20 g = 40 g → ~160 kcal
- 2–3× Krafttraining: 20 g = 40–60 g → ~160–240 kcal
Gesamt:
140–160 g pro Woche
~560–640 kcal/Woche
Bei einer 750-g-Dose entspricht das etwa 4,5–5 Wochen Material.
Diese Kalorien fließen bewusst in meine Gesamtbilanz ein – auch Aminosäuren liefern Energie und sollten bei einer gezielten Fettreduktion berücksichtigt werden.
Proteinversorgung im Essensfenster
EVO 11 deckt primär den Bedarf rund ums Training. Für die tägliche Proteinzufuhr nutze ich zusätzlich Vegan Protein von Proteinworks im Essensfenster (12–20 Uhr).
Mein Protein-Ziel:
- 1,6–1,8 g Protein pro kg Körpergewicht
Ohne ausreichende Gesamtproteinzufuhr nützt auch eine gute Aminosäurenstrategie wenig.
Warum nicht einfach mehr Protein essen?
Eine berechtigte Frage. Der Vorteil freier Aminosäuren liegt vor allem im Timing:
- schnelle Verfügbarkeit
- geringe Verdauungsbelastung
- gezielte Zufuhr rund ums Training
- vergleichsweise geringe Kalorienmenge
Gerade beim nüchternen Training oder während längerer Einheiten ist das für mich praktikabler als feste Nahrung.
Fazit
EVO 11 ist für mich kein klassisches BCAA-Produkt, sondern ein vielseitiges Aminosäuren-Tool für spezielle Trainingssituationen. In Kombination mit:
- ausreichender Proteinzufuhr
- sinnvoller Trainingssteuerung
- realistischem Kaloriendefizit
kann es helfen, Muskelabbau zu begrenzen, ohne unnötig viele Kalorien zuzuführen.
Wichtig:
Die beschriebenen Effekte beruhen überwiegend auf Praxiserfahrung und sind nicht in allen Punkten durch kontrollierte Studien abgesichert.
Transparenz-Hinweis:
Dieser Artikel basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen. Amsport unterstützt diesen Artikel nicht. Allerdings erhalte ich eine kleine Provision, für den Erhalt des Blogs, wenn du über diesen Affiliate-Link bestellst. Mit dem Rabattcode Claude10 gibt es außerdem 10%-Rabatt auf die meisten AMSPORT-Produkte, aber leider nicht auf die AMINOSÄUREN EVO 10 und 11.
Hinweis:
Bei Medikamenteneinnahme oder gesundheitlichen Einschränkungen bitte vor der Supplementierung ärztlich abklären.
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