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22.9.2025
Nutze den Tag, dachte ich. So schönes Wetter wird es lange nicht geben. Resultat: Drei Touren, 12 km mit Luisa und Oscar, 50 km alleine, 25 km mit Oscar, über den Tag verteilt. Schön war es. Die VeloVox von Lazer liefen dabei ohne Unterbrechung und hatten nach vier Stunden Musikgenuss noch 75% Ladung. Das gefällt schon mal, genau wie der Sound. Die Intercom-Funktion habe ich heute noch nicht testen können.



21.9.2025
Jetzt wo ich wieder einigermaßen gesund bin, kann ich endlich wieder Produkte testen, die bisher warten mussten.
Wie viel Upgrade steckt im neuen KICKR BIKE Pro im Vergleich zum KICKR Bike 2? Den Fizik Aliante finde ich schon mal gut.


Und dann ist da noch…

Auf das Gerät habe ich voll Bock. Und zum Test der Intercom-Funktion habe ich zwei Testexemplare zuhause.
16.9.2025
Darf ich vorstellen? Das ist die Batterie an Zeugs, das ich mir abwechselnd in die Nase schieße oder inhaliere. O.k., Uppercut ist für in die Haare schmieren. 😉

All dem Zeugs hat mich nach drei Wochen fast wieder auf die Spur gebracht.
Jetzt habe ich wieder Bock aufs Rad. Aber ich lasse es langsam angehen. Zum Glück wird es nochmal warm. Aber für die kommenden Wochen und Monate habe ich dem Titan-Gerät wieder Schutzbleche verpasst und eine frisch gewachste Kette spendiert. Im Wohnzimmer!

15.9.2025
Gewürzquark, KICKR Bike und die Commodifizierung von Krankenwagen-Fahrten
Das Titelbild ist aussagekräftig. Gewürzquark, heißt ich versuche etwas Gewicht zu verlieren. Weil ich die letzten zwei Wochen kaum Bewegung hatte, ist mein Gewicht durch die Decke gegangen. Knapp über 80 kg zeigte die Waage meinen noch schlaftrunkenen Augen. Ich war schockiert. Aber leider ist es gar nicht so einfach von jetzt auf gleich den Hebel umzulegen. Aber mäßigen muss ich mich beim Essen – und bei der Bewegung zulegen.
Das KICKR Bike steht jetzt im Wohnzimmer. Meine Pain-Cave (das ehemalige Kinderzimmer) ist ja bis aus Weiteres an meinen Schwager Oscar untervermietet. Das wird über die Wintermonate so bleiben. Zum Glück macht das KICKR BIKE vor dem Wohnzimmerschrank keine allzu schlechte Figur. Jetzt muss ich nur noch drauf kommen. Im Laufe der Woche traue ich mich bestimmt, auch wenn ich nicht wieder das Gefühl haben möchte, durch einen Strohhalm zu atmen.
Wenn der Krankenwagen zur Filmkulisse wird
Was mir in letzter Zeit immer öfter auf Social Media auffällt: Influencerinnen – und ja, es sind mir tatsächlich in den letzten vier Wochen ausschließlich Frauen aufgefallen – die nach einem Fahrradunfall direkt im Krankenwagen die Kamera zücken. Im Liegen läuft die Aufnahme für den nächsten Post. „Hey Leute, hatte gerade einen krassen Unfall, bin jetzt auf dem Weg ins Krankenhaus…“
Wie weit darf man gehen? Warum wird der Unfall instrumentalisiert? Warum muss man eine Fahrt im Krankenwagen zu Content commodifizieren?
Ich selbst jage manch‘ Sau durchs Dorf, wenn es um Social Media geht. Aber sollte man solche Situationen nutzen, um Clicks, Likes und Reichweite zu generieren? Letztens hatte ich gar den Eindruck, dass eine sich im Krankenwagen transportieren ließ, obwohl nur das Knie blutig war. Sie war weder auf dem Kopf/Helm gestürzt, noch sonst etwas, sondern im Stehen an der roten Ampel von hinten angefahren worden war.
Da frage ich mich: Ist das noch authentisches Teilen von Erlebnissen oder schon pure Content-Geilheit? Wenn der erste Gedanke nach einem Sturz nicht „Bin ich okay?“ sondern „Das gibt bestimmt guten Content!“ ist, dann läuft doch etwas grundsätzlich schief, oder?
Sehe ich das falsch? Oder bin ich einfach zu sehr Boomer?
Ich hatte in den Wochen nach meinem Unfall auf Facebook einige Fotos gepostet um meine Leser auf dem Laufenden zu halten. Aber das ist sechs Jahre her. Da gab es noch kein „Game“ auf Social Media.
Was meint ihr? Wo zieht ihr die Grenze zwischen authentischem Teilen und Content-Kommerzialisierung? Schreibt mir gerne eure Gedanken in die Kommentare.
Hier übrigens ein Foto von vor sechs Jahren, kurz nach meiner Rücken-OP. War das damals ähnlich unangebracht?

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»Ist das noch authentisches Teilen von Erlebnissen oder schon pure Content-Geilheit?« – Letzteres! Führt am Ende dazu, dass man solchen Providern nicht mehr folgt, da sie zu wenig Inspiration für das eigene Leben rüberbringen bzw. das Interessante im Ramsch untergeht.
Es wird nur so ein Blödsinn gepostet, weil es genug „Idioten“ (mir fällt leider kein besseres Wort ein. Entschuldige bitte!) gibt, welche diese geistige Inkontinenz anklicken. Was hilft also dagegen? Wenn jeder, so wie ich, sogenanntes „sozial Media“ boykottieren würde, hätte sich die Sache schon längst erledigt…