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25.7.2025
Momentan liege ich abends immer für 20 Minuten auf meiner Akupressurmatte (Shiatsumatte) vom LIDL. Das fühlt sich immer noch nicht wirklich angenehm an, aber nach etwa zehn Minuten merke ich wie die Wärme durch die Rückenmuskulatur strömt. Wegen meiner Kyphose liege ich leider nicht vollständig auf. Der Druck konzentriert sich auf die Brustwirbelsäule. Aber dort habe ich meist den schlimmsten Verspannungsschmerz.
Vielen Dank an LN und Christoph für den interessanten Austausch in den Kommentaren.
LN nutzt die Matte von Shaktimat, offenbar ein Premiummodell, das es sogar in unterschiedlichen Ausprägungen gibt, was diese Dornen/Stacheln betrifft.
Die Unterschiede würde ich gerne ausprobieren. Vermutlich würde ich danach mein LIDL-Teil in die Tonne treten. Aber hey, ohne LIDL hätte ich mich gar nicht an sowas ran getraut.
Shaktimat hat außerdem Akupressurbandagen für die Beine, die man nach dem Radtraining anlegen kann. Wärme ist gut für die Regeneration. Das dürfte also ebenfalls einen positiven Aspekt haben. Falls ich mich ran traue, erfährst Du es hier. 🙂
21.7.2025
Wenn der Rücken wieder streikt – mein monatlicher Kampf mit den Folgen des Unfalls
Es ist wie ein ungebetener Gast, der regelmäßig an meine Tür klopft: Meine Rückenproblematik meldet sich in schöner Regelmäßigkeit zurück. Der Brustwirbelbruch von damals hat seine Spuren hinterlassen – meine Wirbelsäule ist stark verkrümmt (kyphosiert), was zu Fehlhaltungen führt. Das Ergebnis? In regelmäßigen Abständen verspannt sich mein Rücken so massiv, dass ich mich kaum noch bewegen kann.
An solchen Tagen wie heute bewegen sich die Schmerzen im Rücken und Nacken auf einer Skala von 1 bis 10 bei einer soliden 7 oder 8. An guten Tagen pendelt sich das Ganze bei 2 bis 3 ein – damit komme ich klar. Aber heute? Heute ist definitiv kein guter Tag.
Was mir normalerweise hilft: Die Antwort ist eigentlich simpel: Bewegung! Krafttraining, Physiotherapie, gezielte Dehnübungen für den Rücken. Nur blöd, wenn man sich vor Schmerzen kaum rühren kann – ein klassisches Dilemma.
Zum Glück habe ich kurzfristig einen Termin bei Marcel Rühl, meinem „Rückenmacher“ in Bad Vilbel, bekommen. Nach seiner Behandlung heißt es dann wieder: Konsequent bei den Übungen bleiben! Mit genug Disziplin kann ich die Abstände zwischen den schlimmen Verspannungsphasen verlängern.
Mein neuestes Experiment: Die Akupressurmatte Beim letzten Discounter-Besuch ist mir eine Akupressurmatte in den Einkaufswagen gehüpft. Ob die was taugt? Eine Gebrauchsanleitung war leider Fehlanzeige.
Daher meine Frage an euch: Hat jemand Erfahrung mit solchen Matten? Wie lange sollte man darauf liegen? Täglich oder nur bei Bedarf? Ich bin für jeden Tipp dankbar!

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Hi!
Mich hat dieser Blog hier als selbsternannte „Matten-Ultra“ erreicht, wenngleich ich noch keine Erfahrungen mit Blogposts oder entsprechenden Antworten gesammelt habe.
Ich bin „nur überzeugte Nutzerin“, komme weder aus der Medizin oder anderen hier relevanten Bereichen und gebe nur wieder, was ich selbst so mitbekommen oder für mich herausgefunden habe.
Prinzipiell sollte man in der Akupressur alles so machen, wie es einem gut tut und man ist an keine strengen Regeln gebunden.
Wenn wie hier bekannte, konkrete Vorerkrankungen bestehen, sollte die Nutzung aber bestenfalls mit dem behandelnden Fachpersonal (Ärzte/Therapeuten etc.) abgesprochen werden, wobei da die Matten leider auch noch ziemlich unbekannt sind.. Denn man kann auch verschlimmbessern und z.B. mehr Durchblutung ist nicht für alle Krankheitsbilder und Ausgangssituationen hilfreich.
Ein kleiner Exkurs:
Es werden sonst auch umfangreiche Infos, Tipps, Tricks, Gegenanzeigen und Co. auf Herstellerseiten bzw. über SocialMedia zur Verfügung gestellt (falls in diesen Kreisen relevant :D). Ich persönlich habe die Discounter-Version damals übersprungen und bin direkt zum „Porsche“ gelangt (dauerhaft spitze, langanhaltende Spikes, nachhaltige Herstellung/Materialien und soziale Unternehmenskultur: kann die Seite bei Bedarf gern ergänzen). Seit nun fast drei Jahren bin ich überzeugt und werde auch nicht müde, im Bekanntenkreis davon zu schwärmen, viele habe ich schon angesteckt 🙂
Wenn man sich allerdings nicht auf die Matte bzw die Akupressur einlassen kann und will, braucht man sie nicht zu nutzen: man muss der Entspannung Raum geben wollen, dann kann sie meiner Meinung nach sogar manchmal Wunder wirken 🙂
Konkret zur Nutzung:
Ich liege normalerweise täglich auf meiner Matte; bei akutem Bedarf auch mehrfach. In Ausnahmefällen fühle ich mich beispielsweise bei akuten Erkältungen o.ä. nicht danach, dann wird pausiert, aber sonst versuche ich mir diese Zeit wirklich immer zu nehmen.
20 Minuten werden empfohlen, wobei meist die ersten 3-5 richtige Arbeit (Schmerz) bedeuten und die danach entstehende Entspannung, Durchblutung und Ruhe bei mir sogar häufig zu kleineren Nickerchen führen. In meinen üblichen Tagesablauf integriere ich sie meist zum Aufwachen oder direkt vorm Einschlafen; bisher nutze ich sie noch fast ausschließlich auf der Matratze, weil meine Spikes wirklich Pfeffer haben ;D
Im Schnitt peile ich also 20-30 Minuten an. Ich bin aber auch schon komplett drauf eingeschlafen und dann erst nach Stunden wieder wie ein Schweitzer Käse runtergerollt. Genauso kann man nur ein ganz kurzes Intermezzo einbauen, wenn eben gerade nicht mehr Luft oder ausreichend Ressourcen vorhanden sind.
Das Schlimmste an der Matte sind:
– wie erwähnt die ersten Minuten (selbst mit Gewöhnungseffekt nehme ich bei mir noch immer teilweise sehr starkes Pieksen wahr; Tagesverfassung und andere Umstände spielen da aber auch immer mit rein!) und
– das wieder von der Matte „runterkommen“. Hierfür gibt es verschiedene Ansätze (wie seitlich abrollen oder einfach mutig aufrichten) und man muss für sich einfach den Richtigen finden (Gefühle wie ein „Käfer auf dem Rücken“ sind bis dahin leider normal)..
Die Intensität kann durch Tragen von (dünner) Kleidung, Nutzen von Handtüchern oder anderen „Zwischenlagen“ und der Auswahl des Untergrunds (Bett/Boden/Couch – aber auch ein seitliches Anlehnen statt drauflegen etc.) variabel angepasst werden. Am besten wirken die Spikes aber natürlich auf der blanken Haut und mit der vollen Schwerkraft als Unterstützung, kombiniert mit hartem Steinboden o.ä.
Ich hoffe, das konnte etwas weiterhelfen, ich wünsche in jedem Fall viel Entspannung, sowie Milderung in den schlimmen Momenten und generell natürlich weiter gute Besserung.
Liebe Grüße
Vielen Dank für deinen langen Kommentar. Ich habe heute Abend ca. 10 Minuten mit nacktem Rücken drauf gelegen. Es hat mir gut getan.
Gerne darfst du mir verraten, von welchem Hersteller deine Matte ist. 🙂
Schön, wenn der Kommentar, den man auch Roman nennen könnte, nicht viel zu lang war 😀 und noch schöner, wenn er und vor allem die Matte geholfen hat!
Ich habe (noch die alte Version) der Shaktimat und liebäugel schon mit der neuen Premium – in der „normalen“ Stärke (es gäbe dort auch light und intense).
Hatte mir damals auch das Kissen dazu geholt, was ich aufgrund der Form aber meist eher für die Füße nutze oder wenn ich Verspannungen an Kiefer habe (oder sich eine Migräne anbahnt) und nur selten wirklich für den Nacken 😅
Liege dann also mit dem Rücken (mal weiter oben, mal tiefer) auf der Matte und winkle die Beine an, die ich dann oft zudem für ein bisschen sanfte Akupressur auf das Kissen stelle oder die Schienbeine drauf ablege etc. 😇
Es gibt also wirklich keine Regeln ;D
Richtig ist, was gut tut!
Hallo Claude,
Kann obiges bestätigen.
Habe auch einen ordentlichen Rundrücken, was m. E. dazu führt, dass die aufliegende Fläche sehr klein und der Druck resp. Schmerz anfangs sehr groß ist.
Nutze sie selten und nur bei verspanntem, schmerzendem Rücken, anders würde ich die ersten Minuten nicht aushalten.
Bei mir hilft das grüne Original super!
Bin auch schon eingepennt.
Hab auch Freunde, die finden die gar nicht schlimm, ist sicher auch individuell.
Wünsche Dir viel Erfolg!
LG
Danke für die Info, Christoph. Durch das Nackenkissen wird mein Kopf angehoben, was ab der BWS nach unten eine gute Auflage ermöglicht. Leider liegt der Rücken in Höhe der Schultern dann gar nicht auf. Aber es scheint was zu bringen. 🙂